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Top-Handwerker Erfolgskit · Vor- und Nachkalkulation

Du weißt, was du angeboten hast.
Weißt du auch, was am Ende übrig bleibt?

Der Durchschnittsbetrieb kalkuliert vorher und schaut nie wieder hin, und verliert seine Marge unbemerkt, Auftrag für Auftrag. Dieser Rechner stellt Plan und Wirklichkeit gegenüber und zeigt schwarz auf weiß, wo dein Geld versickert.

Eine Klasse für sich.

Warum die besten 10 % das Dreifache verdienen

Nicht weil sie schneller schrauben, sondern weil sie nach jedem Auftrag wissen, ob er sich gelohnt hat.

So arbeitet der Durchschnitt

Blindflug nach dem Angebot

Vorher wird grob kalkuliert, danach nie wieder nachgerechnet. Mehrstunden und teureres Material fallen niemandem auf. Die EBIT-Marge bleibt bei 3 bis 6 %, und keiner weiß genau, warum.

So arbeiten die besten 10 %

Plan gegen Wirklichkeit

Jeder Auftrag wird nachkalkuliert: Soll gegen Ist bei Material und Stunden. So kennen sie ihren Deckungsbeitrag pro Auftragstyp, und erreichen 12 bis 18 % EBIT-Marge. Das verdoppelt bis verdreifacht den Gewinn.

Dein Nachkalkulations-Rechner

Wähle ein Beispiel oder gib deine eigenen Zahlen ein. Trage zuerst die Vorkalkulation (Plan) ein, nach dem Auftrag die tatsächlichen Werte (Ist).

Auftrag erfassen

Plan und Ist eintragen, der Rechner vergleicht automatisch.

Angebot
EUR
EUR
Vorkalkulation (Plan)
EUR
Std.
Nachkalkulation (Ist)
EUR
Std.
Soll-Ist-Vergleich
Plan
Ist
Abweichung
Materialkosten
Arbeitsstunden
Selbstkosten gesamt
Geplante Marge
Tatsächliche Marge
Margenverlust gegenüber Plan
So viel weniger bleibt übrig, als du kalkuliert hattest, meist unbemerkt.

Gib deine Zahlen ein oder wähle oben ein Beispiel.

Tatsächlicher Deckungsbeitrag je Stunde
Preis − Ist-Material, je Ist-Stunde
Tatsächliche Marge
Branchen-Benchmark: Ø 3 bis 6 % · Top 10 % 12 bis 18 %

Was die Zahlen dir sagen

Vier Stellen, an denen Marge typischerweise verloren geht, und was du daraus machst.

Stunden-Überschreitung

Mehr Stunden als geplant fressen die Marge am schnellsten. Wiederholt sich das bei einem Auftragstyp, ist deine Vorkalkulation zu optimistisch. Passe die Stundenansätze dauerhaft an.

Material-Überschreitung

Teureres Material als geplant deutet auf veraltete Einkaufspreise oder Verschnitt hin. Aktualisiere deine Kalkulationspreise regelmäßig.

Deckungsbeitrag je Stunde

Die ehrlichste Kennzahl pro Auftragstyp. Vergleiche sie über viele Aufträge, so erkennst du, welche Auftragstypen sich wirklich lohnen.

Marge unter 6 %

Rote Ampel: Bei dieser Marge arbeitest du an der Existenzgrenze. Prüfe Preis und Kostentreiber, bevor du diesen Auftragstyp weiter annimmst.

So nutzt du diesen Rechner richtig. Der „interne Stundenkostensatz" ist nicht dein Verrechnungssatz, sondern was dich eine produktive Stunde tatsächlich kostet (Lohn, Lohnnebenkosten, anteilige Gemeinkosten), bei vielen SHK-Betrieben 45 bis 55 €. Die Marge berechnet sich als Preis minus Selbstkosten (Material + Stunden × Kostensatz). Pflege die Nachkalkulation für jeden Auftrag, summiere die Ergebnisse je Auftragstyp und ziehe Konsequenzen für deine nächste Vorkalkulation. Alle Werte netto, betriebswirtschaftliche Orientierung, keine Steuerberatung.

Downloads zum Werkzeug

Die kompletten Arbeitsmaterialien für deine Vor- und Nachkalkulation.